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Willkommen  bei  den  Schöneberger  Rechenfüchsen!
Praxis  für  Integrative  Therapie  der  Rechenschwäche

Diagnostik    —    Beratung    —    Lerntherapie

„Wieso lernt (m)ein Kind nicht rechnen ?“

Diese Frage möchte ich Ihnen, liebe Eltern, liebe Lehrer – nach
fast 20 Jahren praktischer Erfahrung 
mit rechenschwachen
Kindern und Jugendlichen – aus meiner Sicht beantworten.
Gleichzeitig möchte ich versuchen, Ihnen die Gefühle und Gedanken
dieser Kinder nahezubringen. Denn rechenschwach zu sein bedeutet
für ein Kind nicht nur, 
nicht rechnen zu können, sondern auch
Angst zu haben und 
sich minderwertig zu fühlen.

Sie sind also mehrfach belastet. Aber wie kommt es überhaupt dazu?
Warum bekommen manche Kinder einfach „keinen Draht“ zum Rechnen?

Es liegt daran, dass ihnen die Zahl als Zeichen nichts sagt.
Sie verbinden eine Zahl nicht mit einer ganz bestimmten
inneren Mengenvorstellung = abstrakte Zahlvorstellung. 

Ohne eine klare innere Zahlvorstellung ist Rechnen nicht möglich.

Für sie ist eine Zahl nur ein Wort, das in einer bestimmten Reihenfolge steht,
die sie vorwärts und rückwärts aufsagen können: „Sieben – acht – neun – zehn.“
Mit dem  Zahl-Wort verbinden sie aber keinerlei Vorstellung von 
der Größe der Zahl, z. B. dass 8  das gleiche ist wie 3 + 5 oder 6 +2.

In der Fachsprache heißt das:  Sie haben keinen Zahlbegriff*.

Da diese Kinder über keine inneren Zahlvorstellungen verfügen, 
können sie auch nicht in Zahlen denken und dadurch auch nicht rechnen.
Das Einzige, was sie in ihrer Not tun können, ist vorwärts- und
rückwärts zu zählen, um dann ohne Verständnis eine Zahl zu nennen.

Wenn sie nicht leise vor sich hinzählen, benutzen sie ihre Finger.
Einige stellen sich ihre Finger im Kopf vor und  zählen so heimlich
an ihnen ab, andere
 raten einfach oder lernen Ergebnisse auswendig.

Auch wenn ein Kind ein richtiges Ergebnis nennt, heißt es nicht, dass
es gerechnet hat. Es kann gezählt, geraten oder sich erinnert haben.

Alle diese  Not-Strategien  haben mit Rechnen nichts zu tun!
In der Regel gilt: Ohne Zählen geht gar nichts.
Zahl-Verständnis dabei: Null.


Wer zählt, rechnet nicht

Wenn ein Kind ständig zählt, ist die Wahrscheinlichkeit
groß, dass es sich um eine Rechenschwäche handelt.
Dies sollte durch einen Dyskalkulie-Test abgeklärt werden.

Eine Rechenschwäche ist meistens der Grund dafür,
warum

  •  das Kind Zahlen nicht versteht
  •  es stark verunsichert ist und ständig Hilfe braucht
  •  es dem Mathematikunterricht nicht folgen kann
  •  es mathematische Erklärungen nicht versteht
  •  es sich Rechenoperationen nicht vorstellen kann
  •  dem Kind selbst stundenlanges Üben nichts nützt
  •  Förderunterricht – selbst Nachhilfe – nicht „greifen“ können

Alles liegt daran, weil das Kind über keinen Zahlbegriff verfügt.

„Ich versteh‘ Mathe einfach nicht!“

Dieser Satz ist keine Ausrede, sondern trifft den Nagel auf den Kopf.

Die ganze Mathematik ist dem Kind ein Rätsel.
Zahlen und Rechenzeichen sind ihm völlig unverständlich.
Was ein Kind nicht versteht, macht ihm oft Angst.
Am liebsten würde es vor den Zahlen einfach davonlaufen.

slider-01Wenn die Größe von Zahlen innerlich nicht vorstellbar,
das dekadische Stellenwertsystem (Dezimalsystem) und die
Logik der Grundrechenarten völlig unverstanden sind,
spricht man von einer Rechenschwäche oder Dyskalkulie.


Wichtig zu wissen:
Diese Rechenstörung ist nur eine Teilleistungsstörung*,
die völlig unabhängig von der Intelligenz der Kinder ist.

Das bedeutet:
Rechenschwache Kinder sind nicht dümmer als ihre Klassenkameraden!
Sie sind weder dumm noch faul, ihnen fehlt einfach das Grundverständnis,
um die Welt der Zahlen wirklich verstehen und für sich nutzen zu können.

Um dieses Defizit aufzuarbeiten, brauchen sie eine spezielle und gezielte Förderung,
damit auch sie endlich einen Zugang zu Zahlen, zum Rechnen und damit letztendlich
zur gesamten Mathematik finden können. Diese Hilfe biete ich in meiner Praxis an. 

Warum ist professionelle Hilfe so wichtig ?

Fakt ist, dass sich eine Rechenschwäche nicht von allein auswächst.
Unbehandelt bleibt diese Rechenstörung bis ins Erwachsenenalter bestehen und
behindert die Betroffenen in ihren Möglichkeiten, eine ihren sonstigen Fähigkeiten
entsprechende schulische und damit berufliche Ausbildung machen zu können.

Was die Kinder angeht, so leiden diese sehr darunter. 
Sie halten sich für dumm, fühlen sich minderwertig,
trauen sich oft gar nichts mehr zu, brauchen ständig Hilfe,
kurz, sie fühlen sich als völlige Versager (sie vergleichen
sich mit den anderen Kindern, die keine Probleme mit den
Zahlen haben) und verlieren oft die Lust am Lernen.
Einige wollen morgens gar nicht mehr aufstehen,
weil sie so große Angst vor Mathe haben. 

Es kann sogar so weit kommen,
dass sie gar nicht mehr zur Schule gehen wollen!

Diese großen Ängste vor dem täglichen Versagen können zu Lernblockaden führen,
die das Denken und damit das gesamte Lernen der betroffenen Kinder schwer beeinträch-
tigen, was sich auch auf ihre Leistungen in den anderen Schulfächern negativ auswirkt.

 

„Wenn ich an Mathe denke, krieg ich Bauchweh!“

DKinder meist nicht offen über ihre Ängste sprechen (können oder wollen),
muss ihr Körper die Aufgabe der Kommunikation übernehmen. Dies geschieht
über körperliche Beschwerden die sog. psychosomatischen Symptome.
So leiden diese Kinder zum Beispiel häufig unter Kopf- oder Bauchschmerzen,
einige können abends nicht einschlafen oder wachen nachts mehrmals auf,
anderen ist morgens (vor der Schule) übel oder ihr Magen ist morgens wie
zugeschnürt und sie können nicht frühstücken.
Viele haben eine traurige Grundstimmung, ziehen sich gern in ihr Zimmer zurück,
sind sehr empfindlich, leicht reizbar oder rasten ganz plötzlich heftig aus.

All dies sind deutliche Signale dafür, dass es den Kindern schlecht geht.
Das muss nicht sein! Es gibt einen Weg, diesen Kindern effektiv zu helfen.
Diese Hilfe kann ich Eltern und Lehrern anbieten, um sie zu unterstützen,
zu entlasten und um die Kinder von ihrem seelischen Druck zu befreien

Wie kann diesen Kindern geholfen werden ?

Damit diese Kinder Zahlvorstellungen entwickeln können, brauchen sie –
besonders zu Anfang – geeignetes Anschauungsmaterial, das ihnen die
Mengenvorstellungen „begreifbar“ macht, kindgerecht ist und sie anspricht.
Das ist z. B. bei den bunten Steckwürfeln und der Rechenwaage der Fall.
Beim Austarieren kleinerer und größerer Mengen haben sie immer viel Spaß.
Das Schöne daran ist: sie lernen dabei gleichzeitig, was eine Gleichung ist.

Wenn Sie hier auf   Video  klicken, können Sie sich einen kurzen Ausschnitt aus
 einer Therapiestunde anschauen und einen kleinen Eindruck davon gewinnen.

Lernen kann und soll Spaß machen! 

Das ist immer dann der Fall, wenn das Wissen so vermittelt wird,
dass das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt wird,  am effektivsten,
wenn die Kinder etwas selbst herausfinden können (siehe Video).

Hierbei werden auch spezielle Rechenspiele eingesetzt, bei denen die
Kinder plötzlich merken, dass man mit Zahlen auch Spaß haben kann.
Beim Spiel vergessen sie oft ihre Angst und rechnen „einfach drauflos“.
Aber auch während des Lernens ergeben sich viele Momente, in denen
die Kinder kreativ sein und eigene Ideen einbringen können.
Das gibt ihnen das Gefühl, ganz so, wie sie sindakzeptiert zu werden.

Nach und nach entsteht auf diese Weise eine sehr vertraute Beziehung, in der
sie es dann auch wagen können, über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen.
Sie merken sie sehr schnelldass ihre Probleme mit Zahlen verstanden werden
und dass ihnen geholfen wird
Das erleichtert sie sehr, natürlich auch ihre Eltern,
und führt oft erstaunlich schnell zu einer Entspannung 
der häuslichen Situation.
Manchmal berichten mir Eltern schon nach wenigen Therapiestunden, dass sie
bei ihrem Kind bereits deutliche positive Veränderungen feststellen können.

Das mathematische Wissen wird schrittweise neu aufgebaut

Die Vermittlung des Lernstoffs erfolgt in sehr kleinen Lernschritten,
wobei das Lerntempo ganz an das jeweilige Kind angepasst wird.
Deshalb kann die Dauer  einer Therapie auch nicht vorausgesagt werden.

Außerdem geht es nicht nur um die Wissensvermittlung, sondern
ebenso um die Stärkung der gesamten Persönlichkeit des Kindes,
die in der Folge auch zu einer emotionalen Stabilisierung führt.

Die Kinder brauchen vor allem viel Lob und Ermutigung, um sich wieder mit
den ungeliebten Zahlen anzufreunden und ihre schlechten Erfahrungen zu vergessen.
In einer liebevoll – annehmenden Atmosphäre beginnen die Kinder wieder 
an sich zu glauben. Sie erkennen, dass sie gar nicht dumm oder minderwertig
sind und das negatives Bild, das sie von sich haben, kann sich wieder in ein
positives Selbstbild verwandeln, lässt sie innerlich wachsen und stolz
auf sich sein. Es ist schön, das miterleben zu dürfen.

Allmählich werden sie zuversichtlicher, trauen sich immer mehr zu, 
überwinden ihre Ängste vor Zahlen und beginnen zu rechnen.


Die Kinder lernen in Zahlen zu denken

Zudem machen sie die Erfahrung – oft zum allerersten Mal in ihrem Leben -,
dass sie Rechenaufgaben endlich einmal ganz verstehen und auch

ihre Hausaufgaben (für die Therapie) ganz allein bewältigen können!
Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Zuversicht ungemein!

Geeignetes Anschauungsmaterial, regelmäßige Erfolgserlebnisse mit Zahlen
und das stetig wachsende Gefühl der Kinder, immer sicherer im Rechnen zu werden,
ermutigen und motivieren die Kinder dazu, weiter „dranzubleiben“. 
Diese sich wiederholenden, positiven Erlebnisse fühlen schließlich dazu,
dass das verletzte Selbstwertgefühl der Kinder wieder heilen kann

selbstbewusst sein – wieder Freude am Lernen / Leben finden

Wichtig ist, den Kindern genügend Zeit zu lassen, die sie unbedingt brauchen,
um die neuen Erkenntnisse wirklich tief und fest verinnerlichen zu können.
Innere Vorstellungen – wie es Zahlvorstellungen und Rechenoperationen
nun einmal sind – können sich nicht von heute auf morgen ausbilden!

Ebenso wichtig ist, dass Eltern und Lehrer Verständnis für die Problematik
entwickeln, mit der Therapeutin kooperieren, und die Kinder auf allen Ebenen
Unterstützung, Ermutigung und Anerkennung ihrer Anstrengungen erfahren.

In gleichem Maße wie die rechnerischen Fähigkeiten der Kinder zunehmen,
stellt sich bei den Kindern auch wieder die Freude am Lernen allgemein ein.
Weil sie nun selbstbewusster sind, sich mehr zutrauen, sich auch wieder
besser konzentrieren können, verbessern sie sich sehr oft auch in anderen Fächern
und erreichen das Ziel der Therapie: den vollen Anschluss an ihre Klasse.

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Kontakt / Anmeldung

Sollten Sie weitere Fragen haben, möchten Sie einen Beratungstermin vereinbaren,
Ihr Kind auf Rechenschwäche testen lassen oder es direkt zur Therapie anmelden,
rufen Sie mich bitte zu meinen Sprechzeiten ( 10 – 12 Uhr ) an oder schreiben mir
eine Mail.

Sie erreichen mich im Festnetz unter (030) 219 66 308 (AB)mobil unter der Nummer
0176 310 45 205 
oder per Mail unter MarionEhlert308@aol.com.

Falls ich abwesend sein sollte, hinterlassen Sie mir bitte eine Nachricht auf dem
Anrufbeantworter, damit ich Sie zurückrufen kann.

In einem kostenfreien Erstgespräch lernen wir uns erst einmal kennen und Sie
entscheiden anschließend, ob Sie meine Hilfe in Anspruch nehmen möchten oder nicht.
In jedem Fall berate ich Sie gerne und nehme mir Zeit für Sie.

Dieses Bild „Hase und Fuchs“ (1942) hat Hans Jenny (1904-1972) gezeichnet. 
Er war Arzt, Lehrer, Maler und Naturforscher (Begründer der Kymatik) und
gehörte zum engen Freundeskreis von Rudolf Steiner.

Es ist übrigens gar nicht selten, dass rechenschwache Kinder zeichnerisch sehr
begabt sind oder einen 3D – Blick auf die Welt haben, was sich darin äußert, dass sie
wunderbare Konstruktionen aus Legosteinen oder anderem Material herstellen können.